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Dir in die Augen schauen ...



(vom 15.06.2010). - Lebensquellen ...

Manchmal fällt es mir schwer,
dir in die Augen zu schauen.
Manchmal kann ich es nicht,
manchmal hab ich auch einfach keine Lust.
Dann will ich einfach mir selbst gehören,
Nachdenken und Kraft schöpfen im Halbdunkel.
Ich kann doch nicht immer nur gut sein!
Doch reut es mich immer, wenn auch nicht sofort,
aber irgendwo in meinem Innern lacht
eine falsche Stimme.

Die will nicht, dass ich dir gehöre,
die will nicht, dass ich aufrecht vor dir stehe,
die sagt mir: Du schaffst es ja doch nie!
Perfekt brauche ich nicht zu werden
- un-menschliche Perfektion -
aber ich will dir in die Augen sehen.

Damit ich leben kann,
wirklich leben,
wenn es mir endlich ernst ist
mit dir.
Ich will dir in die Augen schauen
bei allem, was ich tue;
das heißt, mir nichts aneignen,
nichts zu mir herholen, das mir nicht gehört,
Beziehungen leben,
so wie du sie leben würdest.
Du, Liebe
mit allem Drum und Dran.

 

LEBENSQUELLEN: "Ich würde sehr gerne malen ..."



ÖLMALEREI - AQUARELLE . - Haben Sie nicht auch hin und wieder in einem Gespräch oder bei Ausstellungen das Bedürfnis geäußert und gespürt, gerne selbst zu malen? Selbstkritisch denkt man dann, aber ich kann nicht einmal eine gerade Linie zeichnen! "Das macht nichts - versuchen wir es einfach".

Wie feinfühlig diese Aussagen auch sind, es bleibt die Tatsache bestehen, dass die meisten Menschen glauben, sie müßten Zeichnen können, bevor Sie sich an die Malerei wagen.

Haben Sie keine Angst, Fehler zu machen - aus Fehlern lernt man. Viel Freude dabei, auch ich will meine Malentwicklung sukzessive herzeigen.

Leonardo da Vinci meinte: "Zeichnen und Malen ist nicht nur Kunst, sondern auch heilige Kraft, die es gestattet, die Arbeiten des Allmächtigen sichtbar zu machen."

(foto und text: herbert wesely)


Boot am See ...


Lebensquellen: Solange wir das Leben haben, sollen wir es mit den uns eigenen Farben der Liebe und der Hoffnung malen.

(nach Marc Chagall)

Kann ich meine Zukunft bestimmen? ...



(vom 05.07.2010).- Lebensquellen -  Möchten wir später einmal Arzt oder Astronaut werden oder vielleicht doch lieber Schriftsteller oder Sportler?
Davon zu träumen, was man später einmal machen möchte, ist mitunter recht nützlich. Es hilft uns, ein Ziel ins Auge zu fassen und uns unseres Weges bewußt zu sein.

Durch unsere Träume, wohin wir gehen und was wir tun sollen, lernen wir etwas über die Richtung, die unser Leben nimmt.
Doch Träume sind nicht immer von Nutzen. Manchmal träumen wir vor uns hin, wenn wir wirklich zuhören sollten. Ich sollte meine Phantasie richtig einsetzen, damit sie uns auf dem Weg des Erwachsenwerdens eine Hilfe ist.

Aber auch die Vorstellung zu versagen kann wirkungsvoll sein. Wir sollten die Macht unserer Vorstellungskraft nicht unterschätzen und uns mit ihrer Hilfe eine farbenfrohe Zukunft ausmalen.

Die Welt vor meinem Fenster ...



(vom 03.05.2010).- Lebensquellen - Selbst durch das kleinste Fenster kann man eine ganze Welt sehen. Dieses Wissen kann dazu beitragen, uns zu entspannen und zu genießen, was uns jeder Tag beschert.

Wir können auf das tägliche Kommen des Briefträgers warten, auf die vorbeistürmenden Schulkinder und Singvögel, die vor unserem Fenster fröhlich vor sich hin zwitschern.

Es ist heute nicht nötig, dass unser Leben mit wichtigen Treffen, Galaparties, feudalen Einladungen oder Ausflügen ausgefüllt ist, damit wir uns glücklich fühlen. Direkt vor dem Fenster ist oft eine ganze Welt zu entdecken.

(er)lesenes von Leon de Revagnard

TAGESGEDANKE: Kein Therapeut kann einen Menschen die Selbsterkenntnis ersetzen, die man durch ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst gewinnt.

ZITATE

Ausgewählte Freunde geben in der Jugend Halt und Orientierung, im Alter Schutz vor Einsamkeit.

Bei Menschen, die festen Boden unter den Füssen haben, kann auch der Glauben wurzeln.

Schreiben ist eine Möglichkeit, Druck abzulassen und die Gedanken fließen zu lassen.

Wer über seine Freunde nachdenkt, erfährt viel über sein Leben.

Niemand lebt ewig. Ewig bewahren sich nur Lebensgrundsätze, die in vielen überlieferten Glaubensrichtungen münden.

APHORISMEN

Bewußtsein ist nicht die Abfolge einzelner Gedanken und Ideen, sondern ein kontinuierlicher, sich ständig verändernder Prozess.

Wachstum ist der einzige Beweis für Leben.

Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.

Eine Gesellschaft, die insgeheim fürchtet, dass sie keine Zukunft mehr hat, schenkt den Bedürfnissen der nächsten Generationen nicht allzu viel Aufmerksamkeit.

Ein gesunder Egoismus scheint heutzutage praktisch die beste Art und Weise zu sein, sich den Spannungen und Ängsten des modernen Lebens gewachsen zu zeigen.

LEBENSWEISHEITEN

Gesetze sollen die Bürger eines Staates nicht nur vor Gewalt und Raub schützen, sondern auch, um grundsätzliche Werte einer Gesellschaft zu hüten.

Wer von Natur aus dankbar ist, der bleibt es auch ,wenn ihm das Leben viel Schlimmes abverlangt.

Zufriedenheit ist keine Glückssache, sie hängt vielmehr davon ab, welche Prioritäten ein Mensch in seinem Leben setzt.

Wer seine Kräfte an Unerreichbares bindet, vermindert seine Chance, in anderen Lebensbereichen erfolgreich zu sein.

Der Hunger der heutigen Zeit ist nicht bloß nach einem Bissen Brot, er ist viel größer: nach Liebe - erwünscht, geliebt und umsorgt zu werden, jemand zu sein.

ZITATE

Nur wer die Dunkelheit selbst erfährt, kann auch anderen Menschen Licht in ihrer Dunkelheit sein.

Wer das nicht schätzt, was er hat, wird auch das nicht schätzen können, was er haben möchte.

Gestern ist schon vorbei. Nächstenliebe fängt heute an. Vielleicht gibt es gar keinen Morgen.

Es ist einfacher, ein Gefühl zu heucheln, als es zu verbergen.

Zeit ist heutzutage ein Gegenstand, der sich teilen, verschenken, verschleudern, sparen, günstig verwerten und verkaufen läßt. Ein Gegenstand eben, der "knapp" ist.

APHORISMEN

Es bringt nichts, äußerlich perfekt zu sein, wenn wir innerlich zerbrochen sind.

Ein einzelnes Genie mag faszinierend sein, aber eine Gruppe ist oft schlauer als der beste Experte.

Ein Finanzmarkt entwickelt sich nicht automatisch zum Nutzen der Gesellschaft. Man muss ihn formen, Regeln schaffen und Werte durchsetzen.

Das Alter ist ein Schiffbruch. Eine Zeit, in der Verluste und Mühsal überwiegen, aber auch eine Konstruktion, ein Mythos, eine Erwartung.

Es ist besser, sich dafür zu entscheiden, dankbar zu sein für das, was ich tun kann und nicht wütend zu sein über das, was ich nicht tun kann.

LEBENSWEISHEITEN

Vor einer Wahl wird das Volk mit allen möglichen Versprechungen abgespeist, auch solchen, die schon von vorneherein von jedem vernünftigen Bürger als uneinlösbar erkannt werden.

Lebensmotto: Quidquid agis prudenter Alter et respice finem - Was auch immer du tust, tue es klug und bedenke das Ende.

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