Aphorismen ...
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foto: wolfgang ruthner |
Stefan Kurella schreibt in den Nachbemerkungen von "Samowahrheiten", Eulenspiegel Verlag Berlin, erschienen unter der Lizenz Nr. 540/30/82 - LSV 7205:
"... Aphorismen sind so gut, wie sie verstanden und interpretiert werden. Sie enthalten in erster Linie die Aussage, die wir in sie hineinlesen. So manchen Aphorismus verstehen wir erst nach Jahren, weil uns vorher die zu einem Echo notwendigen Erfahrungen fehlten. Und Aphorismen sind zu kleinen Pillen komprimierte bittere, bisweilen aber auch glückliche Erfahrungen. So richtig verstehen wir einen Aphorismus in der Regel erst, wenn uns die in ihm enthaltene, uns vielleicht schon lange bekannte Wahrheit einmal an den Kragen gegangen ist.
Aphorismen sind Gedankensplitter, gut oder böse gemeinte Provokationen. Sie haben etwas von Röntgenbildern, Kardiogrammen und Fingerabdrücken unseres Daseins. Und vor allem können sie, regelmäßig in Anspruch genommen, Katalysatoren unserer täglichen aktiven und schöpferischen Auseinandersetzung mit uns selbst und mit unserer Umwelt sein ..."
Danke an Christa Moll (www.zitante.de) für die Übermittlung dieser Zeilen.
Impressum ...
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Brigitte Schwens-Harrant bemerkt in einem durchdachten booklet-Editorial: |
Für den Inhalt verantwortlich:
gekennzeichnete Texte und Fotos: Leon de Revagnard/LdR = Herbert Wesely - sowie weitere Fotos und Webdesign/hosting: Ing. Wolfgang Ruthner (www.ruthner.at), ppt ...
Kontakt: Herbert.Wesely(at)gmx.at
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Jhg. 1963 (Sternzeichen Fisch), verheiratet, 1 Sohn - Beruf: Sportsekretär, Webredakteur
... kann auf ein buntes organisatorisches Wirken zurückblicken und schreibt zum beruflichen Ausgleich seit vielen Jahren meist unter seinem Pseudonym "Leon de Revagnard/LdR" Tagesgedanken und Aphorismen; viele persönlichkeitsprägende Lebenserfahrungen ...
Hobbies: Ghostwriter - mit dem Kerngebiet Philosophie/Psychologie/Theologie, Fotografie, Fußball, Reisen, Wandern ...
Warum ich schreibe ...
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Ich glaube, dass ein leidenschaftlicher Autor kaum einen Artikel schreiben kann, ohne im Unterbewußtsein die Wirklichkeit ändern zu wollen. |
LEBENSQUELLEN - Ich will mit meinen Gedanken, Texten und unseren Fotos die Leser mit "leisen" Worten berühren, zum Innehalten und Nachdenken anregen. "Lebensquellen" sollen einen Impuls geben, um die eigene Lebenssituation zu überdenken und vielleicht einen neuen, besseren Weg einzuschlagen.
Viele Gedanken zu den Schriftenreihen "Lebensquellen" sollen zeigen, dass es sehr wohl möglich ist, aus dem Alltag heraus auch zu Gott zu finden, ihm hinter den vielfältigen Ereignissen - oft auch als einzige logische Erklärung - zu entdecken und zu erfahren, dass nur ein ehrlicher Glaube alleine imstande ist das wahre Glück zu geben, nachdem viele von uns hungern.
Als Autor versuche ich mit vielen (oft spirituellen) Betrachtungen und in einer klaren und schlichten Sprache, den Menschen den Weg zu mehr Zufriedenheit zu zeigen.
Gerade in unserer schnelllebigen und hektischen Zeit verliert man doch den Blick für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, da tut eine Atempause ganz gut, um sich wieder neu zu orientieren ...
Sehnsucht und Ratlosigkeit ...
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Lebensquellen - Wer im Getöse unserer Zeit gehört werden will, um seinen Dienst an der Zukunftsfähigkeit dieser Welt zu leisten, der braucht mehr als Wissen und Gewissen. Er braucht auch ein klein wenig Kompetenz für die Darstellung und Vermittlung seiner Botschaft. Und er braucht zudem ein besonders feines Sensorium für aktuelle Fragen, Sehnsüchte und Ratlosigkeiten der Menschen.
(er)lesenes von Leon de Revagnard
TAGESGEDANKE: Kein Therapeut kann einen Menschen die Selbsterkenntnis ersetzen, die man durch ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst gewinnt.
ZITATE
Ausgewählte Freunde geben in der Jugend Halt und Orientierung, im Alter Schutz vor Einsamkeit.
Bei Menschen, die festen Boden unter den Füssen haben, kann auch der Glauben wurzeln.
Schreiben ist eine Möglichkeit, Druck abzulassen und die Gedanken fließen zu lassen.
Wer über seine Freunde nachdenkt, erfährt viel über sein Leben.
Niemand lebt ewig. Ewig bewahren sich nur Lebensgrundsätze, die in vielen überlieferten Glaubensrichtungen münden.
APHORISMEN
Bewußtsein ist nicht die Abfolge einzelner Gedanken und Ideen, sondern ein kontinuierlicher, sich ständig verändernder Prozess.
Wachstum ist der einzige Beweis für Leben.
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.
Eine Gesellschaft, die insgeheim fürchtet, dass sie keine Zukunft mehr hat, schenkt den Bedürfnissen der nächsten Generationen nicht allzu viel Aufmerksamkeit.
Ein gesunder Egoismus scheint heutzutage praktisch die beste Art und Weise zu sein, sich den Spannungen und Ängsten des modernen Lebens gewachsen zu zeigen.
LEBENSWEISHEITEN
Gesetze sollen die Bürger eines Staates nicht nur vor Gewalt und Raub schützen, sondern auch, um grundsätzliche Werte einer Gesellschaft zu hüten.
Wer von Natur aus dankbar ist, der bleibt es auch ,wenn ihm das Leben viel Schlimmes abverlangt.
Zufriedenheit ist keine Glückssache, sie hängt vielmehr davon ab, welche Prioritäten ein Mensch in seinem Leben setzt.
Wer seine Kräfte an Unerreichbares bindet, vermindert seine Chance, in anderen Lebensbereichen erfolgreich zu sein.
Der Hunger der heutigen Zeit ist nicht bloß nach einem Bissen Brot, er ist viel größer: nach Liebe - erwünscht, geliebt und umsorgt zu werden, jemand zu sein.
ZITATE
Nur wer die Dunkelheit selbst erfährt, kann auch anderen Menschen Licht in ihrer Dunkelheit sein.
Wer das nicht schätzt, was er hat, wird auch das nicht schätzen können, was er haben möchte.
Gestern ist schon vorbei. Nächstenliebe fängt heute an. Vielleicht gibt es gar keinen Morgen.
Es ist einfacher, ein Gefühl zu heucheln, als es zu verbergen.
Zeit ist heutzutage ein Gegenstand, der sich teilen, verschenken, verschleudern, sparen, günstig verwerten und verkaufen läßt. Ein Gegenstand eben, der "knapp" ist.
APHORISMEN
Es bringt nichts, äußerlich perfekt zu sein, wenn wir innerlich zerbrochen sind.
Ein einzelnes Genie mag faszinierend sein, aber eine Gruppe ist oft schlauer als der beste Experte.
Ein Finanzmarkt entwickelt sich nicht automatisch zum Nutzen der Gesellschaft. Man muss ihn formen, Regeln schaffen und Werte durchsetzen.
Das Alter ist ein Schiffbruch. Eine Zeit, in der Verluste und Mühsal überwiegen, aber auch eine Konstruktion, ein Mythos, eine Erwartung.
Es ist besser, sich dafür zu entscheiden, dankbar zu sein für das, was ich tun kann und nicht wütend zu sein über das, was ich nicht tun kann.
LEBENSWEISHEITEN
Vor einer Wahl wird das Volk mit allen möglichen Versprechungen abgespeist, auch solchen, die schon von vorneherein von jedem vernünftigen Bürger als uneinlösbar erkannt werden.
Lebensmotto: Quidquid agis prudenter Alter et respice finem - Was auch immer du tust, tue es klug und bedenke das Ende.
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